"Der Mut wächst immer mit dem Herzen und das Herz mit jeder guten Tat" (Adolph Kolping)
"Der Mut wächst immer mit dem Herzen und das Herz mit jeder guten Tat"(Adolph Kolping)

Institutionelles Schutzkonzept

Die AG Institutionelles Schutzkonzept hat für das Kolpingwerk Land Oldenburg, das Kolping-Jugendwohnen Oldenburg und die Kolpingjugend Land Oldenburg ein gemeinsames Institutionelles Schutzkonzept erarbeitet.

 

Hintergrund des Institutionellen Schutzkonzeptes ist, dass wir viele Kinder und Jugendliche im Rahmen von Veranstaltungen und Aktionen begleiten und eine große Verantwortung tragen. Das Institutionelle Schutzkonzept soll ehrenamtlichen Betreuer*innen einen sicheren Handlungsrahmen ermöglichen. Ebenso sollen Eltern ihre Kinder bei uns gut aufgehoben wissen. Das Schutzkonzept basiert auf den neuesten gesetzlichen Grundlagen und Absprachen mit dem Land Niedersachsen und dem Bischöflich Münsterschen Offizialat, d.h. wir erfüllen nicht nur ein Gesetz, sondern leben eine Kultur, in der Kinder und Jugendliche geschützt, gefördert und gestärkt werden.  

 

Das Konzept beinhaltet u.a. einen Verhaltenskodex, der für alle, die in unserem Namen und Auftrag mit Kinder und Jugendlichen arbeiten verbindlich ist, d.h. dieses Konzept wird im Erstgespräch mit Betreuern*innen thematisiert. Dabei wird natürlich ein besonderes Augenmerk auf die fachliche und die persönliche Eignung gelegt. Der Verhaltenskodex wird von allen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen unterschrieben und thematisiert folgende Schwerpunkte:

 

  1. Nähe und Distanz
  2. Angemessenheit von Körperkontakten
  3. Sprache und Wortwahl
  4. Beachtung der Intimsphäre
  5. Umgang mit und Nutzung von sozialen Netzwerken
  6. Zulässigkeit von Geschenken
  7. Erzieherische Maßnahmen
  8. Vermutung, jemand ist Täter*in im eigenen Umfeld

 

Im Institutionellen Schutzkonzept werden sowohl Beratungs- und Beschwerdewege als auch Handlungsmaßnahmen im Verdachtsfall aufgezeigt.

 

Das Kolpingwerk Land Oldenburg trägt für die gewissenhafte Anwendung die Verantwortung. Diese sind mit dem Inkrafttreten nicht beendet, sondern sind weiter zu entwickeln. Eine regelmäßige Überprüfung von dem Institutionellen Schutzkonzept und eine Aktualisierung der Risikoanalyse werden zur Qualitätssicherung beitragen. Diese Überprüfungen und Anpassungen werden jährlich durch die Vorstände (Kolpingjugend und Kolpingwerk), sowie durch die Einrichtungen, durchgeführt.

 

Das Institutionelle Schutzkonzept wird ab sofort im Rahmen der Präventionsschulung eingesetzt und löst die „Selbstverpflichtungserklärung“ ab. Wie bislang auch schon üblich, legen auch weiterhin alle Ehrenamtlichen, die bei uns in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind ein erweitertes Führungszeugnis vor.

 

Hier auf unserer Seite findet Ihr das Institutionelle Schutzkonzept lediglich ohne Unterschriften. Bei Interesse drucken wir Euch das Schutzkonzept mit Unterschriften gerne aus und stellen es Euch kurfristig zur Verfügung. Ein Anruf bei uns im Kolpingjugendbüro (Tel.: 04441 872-272) genügt.

 

ISK_ohne Unterschriften.pdf
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